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Kfz Haftpflicht berechnen

Die Kfz-Haftpflicht ist eine Pflichtversicherung für alle Halter eines Kraftfahrzeuges in Deutschland, falls das Fahrzeug für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen ist bzw. zugelassen werden soll. Ohne das Vorhandensein einer Kfz-Haftpflichtversicherung ist es daher nicht erlaubt, am Straßenverkehr mit einem motorisierten Gefährt teilzunehmen. Die Kfz-Haftpflichtversicherung hat zwei Hauptaufgaben, nämlich einerseits das Abwehren von nicht berechtigten Ansprüchen eines angeblich Geschädigten und andererseits selbstverständlich die Regulierung von Schäden, die der Versicherte verursacht hat mit seinem Fahrzeug. Jetzt Kfz Haftpflichtversicherung vergleichen und bis zu 800€ sparen

Wann ist die Kfz-Haftpflichtversicherung zur Leistung verpflichtet?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung tritt im so genannten Außenverhältnis immer dann ein, wenn eine Person oder eine Sache vom Versicherten geschädigt bzw. beschädigt oder zerstört wurde, falls dieses im Zusammenhang mit der Nutzung des versicherten Fahrzeuges stand. Nachdem die Versicherung die Ansprüche geprüft hat und für berechtigt befunden hat, erhält der Geschädigte seinen Schaden ersetzt. Im Außenverhältnis spielt es auch keine Rolle, ob der Versicherte vorsätzlich, grob fahrlässig oder leicht fahrlässig gehandelt hat, der Geschädigte erhält auf jeden Fall eine Schadensregulierung. Im Innenverhältnis zwischen der Versicherung und dem Versicherten ist es hingegen auch bei der Kfz-Haftpflichtversicherung so, dass der Versicherte in Regress genommen wird, falls der Schaden vorsätzlich verursacht wurde. Auch bei grober Fahrlässigkeit nehmen die meisten Versicherer den Versicherten inzwischen zumindest teilweise in Regress.

Wonach richtet sich die Versicherungsprämie bei der Kfz-Haftpflicht?

Falls es um die Höhe der Versicherungsprämie geht, dann hängt diese von mehreren Faktoren ab. Als Grundlage zur Berechnung des Versicherungsbeitrages können folgende Faktoren genannt werden:

  • Regionalklasse (Zulassungsort)
  • Typklasse des Fahrzeuges
  • Schadenfreiheitsklasse
  • Alter des Versicherten
  • Erst- oder Zweitwagen

Der Faktor, welcher sich am meisten auf die Höhe des Beitrages auswirkt, ist die so bezeichnete Schadensfreiheitsklasse. Je länger man als Versicherter ohne Schadensmeldung in der Kfz-Haftpflichtversicherung versichert war, desto höher wird der Schadenfreiheitsrabatt. Während Fahranfänger mit unter einen Beitrag von bis zu 280 Prozent zahlen müssen, kann man mit dem besten Schadenfreiheitsrabatt (Schadenfreiheitsklasse 30) bis auf nur noch 25 Prozent Beitragshöhe kommen. Neben den genannten Faktoren berücksichtigen die meisten Versicherer auch noch die Anzahl der gefahrenen Kilometer im Jahr, ob es sich um ein Garagenfahrzeug handelt oder wie viele Personen das Fahrzeug rechtmäßig benutzen.


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