Von einem Vermögensschaden spricht man, wenn es zu einem Schaden an fremden Vermögen kommt, ohne das ein Sach- oder Personenschaden vorliegt. Es werden zwei verschiedene Arten von Vermögensschäden unterschieden. Zum einen sind dies die echten und zum anderen die unechten Vermögensschäden. Von einem echten Vermögensschaden spricht man, wenn der Schaden am Vermögen nicht aufgrund vorausgegangenen Personen- oder Sachschadens eingetreten ist. Dagegen ist für unechte Vermögensschäden ein Personen- oder Sachschaden ursächlich verantwortlich. Für echte Vermögensschäden besteht bei der KFZ-Haftpflichtversicherung eine gesetzliche Deckung von 50000 Euro. Der Versicherungsnehmer kann auf Wunsch jedoch …
Beim Zweitwagen handelt es sich um ein Fahrzeug, die ein Versicherungsnehmer zusätzlich zu seinem Erstwagen zulässt. Damit ein Fahrzeug als Zweitwagen gilt, muss es entweder auf den Versicherungsnehmer selbst oder auf dessen Partner zugelassen werden. Wie ein Zweitwagen bei der Versicherung eingestuft wird, kann diese selbst festlegen. Bei manchen Versicherungen erfolgt die Einstufung generell in der Schadenfreiheitsklasse 1/2 mit 125 Prozent. Verschiedene Versicherungen gewähren allerdings auch günstigere Einstufungen. Diese können von der Schadenfreiheitsklasse 2 mit 85 Prozent bis zur selben Einstufung wie beim Erstwagen reichen.
Das Zweitfahrzeug muss nichz zwingend …
Mit einem Versicherungsantrag drückt eine Person den Wunsch aus, bei einer Versicherungsgesellschaft einen Versicherungsvertrag abzuschließen. Dies muss nicht automatisch bedeuten, dass es auch zu einem Versicherungsvertrag kommt. Der Versicherer kann den Versicherungsantrag auch ablehnen, weil darin beispielsweise falsche Angaben gemacht wurden.
Zustande kommt ein Versicherungsvertrag erst, wenn die Versicherung den Antrag auch angenommen hat. In diesem Fall erhält der Kunde von der Versicherung eine Versicherungspolice ausgehändigt. Da der Gesetzgeber in Deutschland eine KFZ-Haftpflicht zwingend vorschreibt, erhält der Versicherungsnehmer mit Abgabe des Antrags eine sogenannte vorläufige Deckung. Diese gilt solange, bis …
Bei der Zulassungsbescheinigung handelt es sich um eine amtliche Urkunde für die Zulassung eines Fahrzeuges zum öffentlichen Straßenverkehr. Mithilfe der Zulassungsbescheinigung kann sowohl das Fahrzeug anhand der Fahrzeug-Identifikationsnummer und des Kennzeichens, wie auch der Halter und Eigentümer identifiziert werden.
Zum 01. Oktober 2005 wurde in Deutschland die neue zweiteilige Zulassungsbescheinigung eingeführt. Grund für die Umstellung ist eine Richtlinie der Europäischen Union, nach der die Bescheinigungen EU weit vereinheitlicht wurden. Zudem sollte eine erhöhte Sicherheit vor Fälschungen erreicht werden. Mit dem Teil 1 wurde der bis dahin vorhandene Fahrzeugschein ersetzt und mit …
Als Versicherungsnehmer gilt immer die Person, die einen Versicherungsvertrag abschließt. Dabei muss die Person des Versicherungsnehmers nicht unbedingt mit der Person des Fahrzeughalters identisch sein. So kann zum Beispiel auch der Ehepartner des Versicherungsnehmers eingetragen werden.
Der Versicherungsnehmer hat in Bezug auf den Versicherungsvertrag bestimmte Rechte und Pflichten gegenüber dem Versicherer. Zu den Pflichten gehören dem pünktlichen Zahlen der Beiträge unter anderem auch das er im Versicherungsantrag wahrheitsgemäße Angaben macht und Änderungen während der Laufzeit der Versicherung bekannt gibt. Bei einem Verstoß droht dem Versicherungsnehmer eine entsprechende Vertragsstrafe durch die …